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Karao Saeki (冴木 空男, Saeki Karao), auch bekannt als Torso (トルソー, Torusō), war ein Ghul, der wie ein Serienmörder agierte. Das Kennzeichen seiner Morde war die Zerstückelung, sowie Enthauptung seiner Opfer, von denen er nur ihren Torso (Rumpf) mitnimmt. Nach ihm fahndeten die CCG Squads von Mado und Shimoguchi. 

Zuletzt war er ein Mitglied des Phönixbaumes und bewegte sich mithilfe von einem Taxi durch Tokyo.

ErscheinungBearbeiten

Karao war ein schlaksiger Mann mit kurzen Haaren, gewöhnlich hager und unterernährt aussehend. Er trug ein schmutziges, langärmeliges Hemd mit Knöpfen.

Persönlichkeit Bearbeiten

Torso weißt eine psychische Instabilität auf. Es schien, als hätte er eine zwiegespaltene Persönlichkeit gehabt, welche durch auffallend überlegte Gewalttaten, die selbst für einen Ghul außerordentlich brutal sind, verdeutlich wird. Unterstrichen wird diese durch seine einseitigen Monologe mit den entstellten Leichen, in denen er von seiner „Geliebten“ spricht. Zudem besitzt er eine Wohnung, die mit den unterschiedlichsten Messerarten, Scheren und Fotografieren ausgestattet ist. Diese verwirrend eingerichtete Umgebung legt den Verdacht auf einen zerrüttete Psyche ebenfalls nah. 

Allerdings ist Torso, im Widerspruch zu dem ersten Eindruck durchaus unvorsichtig und leicht zu erschrecken, was deutlich wird, als er feststellt, dass er bereits von dem CCG und der Polizei gesucht wird. Im Kampf zwischen dem Quinx Squad und Serpent werden diese Merkmale abermals ersichtbar, denn er hält sich versteckt, um möglichen Gefahren zu entkommen. Auch zeigen ihn seine zwischenmenschlichen Interaktionen mit Ayato und Hinami als eine bescheidene und höfliche Person. Doch er empfindet ein nagendes Gefühl von Einsamkeit, welches er durch das Sammeln von Leichen, die er seine „Geliebten“ nennt, versucht zu komprimieren. 

Aus einem Einträge in seinem Notizblock wird klar, dass er an seiner Unfähigkeit mit anderen zu interagieren leidet, doch es bereits überaus kompliziert findet von ihnen, als lebende Personen zu denken. Er ist sich bewusst, dass etwas mit ihm nicht stimmt und füllt seine fehlenden Emotionen mit der Suche nach seinen nächsten Opfern, auch wenn es sich als offensichtliche wirkungsfrei erweist. Dabei ist es bedeutungslos wie sein ausgewähltes Ziel auf ihn reagiert, denn jede Reaktion bringt ihn vollkommen aus der Fassung, was dazu führt, dass er drastisch gewalttätig wird. Nach dem er auf Mutsuki trifft, weckt dieser in ihm die verloren geglaubten Gefühle und Torso ist sich sicher, dass er nur so alles beheben wird was mit ihm nicht stimmt.

Handlung Bearbeiten

Vergangenheit Bearbeiten

Karao Saeki wuchs in einem kleinen Dorf auf, welches von Bergen umgeben war. Seinen bescheidenen Wohnort, den er sich mit seinem Vater teilte, stellte ein wetterfestes Zelt in den Bergen am Rand des Dorfes dar. Sein Vater erzählte ihm, das Essen in dieser Gegend derartig knapp war, dass er sich gezwungen sah Saekis Mutter zu fressen, um zu überleben. Saeki wurde verboten die Berge jemals zu verlassen, weil ihn sein Vater als „dumm“ ansah und eigennütz befürchtete, dass er somit die Aufmerksamkeit der Tauben auf ihn ziehen könnte. So verbrachte der Junge seine Tage damit sich die Bilder in Büchern und auf Landkarten anzusehen, weil er nie gelernt hatte wie man liest. Rückblickend behauptete er selbst, dass er zu viel Zeit hatte, als dass er wusste wohin mit ihr.

Nachdem sein Vater ihn monatelang verlassen hatte, musste er das Verbot brechen und sich von dem Bergen in das menschliche Dorf begeben, welches er erstmalig zu Gesicht bekam. Saeki war zu erschrocken, um eine unbefahrene Straße zu überqueren, weil er etwas vergleichbares nur von Bildern kannte und somit noch nie wirklich gesehen hatte, bis ihn ein Mädchen ansprach, bei der es sich um einen Menschen handelte. Das Mädchen, Minomi, nahm ihn zu einem Schrein mit, an dem die Beiden belanglos zusammen spielten, sodass Saeki seinen Hunger vergessen konnte, bis beide nach Hause mussten. Einige Tage, oder Wochen später kam sein Vater zurück und Saeki versprach sich im Stillen, dass er Minomi ein weiteres Mal sehen würde.

Minomi brachte ihm das Lesen und Schreiben bei, nebenbei auch wie man Fahrrad fährt. Sie erzählte ihm auch, dass ihre Familie eine „komische Art“ hatten ihre Liebe auszudrücken, was ihre Hämatome erklärte. Saeki verstand dies nicht ganz, aber ihre Blessuren gaben ihm das Gefühl die Quelle ihre Lebensfreude gefunden zu haben. 

Eines Tages konfrontierte ihn sein Vater mit dem Regelbruch, da er rausgefunden hatte, dass Saeki das Dorf besuchte. Zur Bestrafung riss sein Vater ihm die Wange auf und drohte ihm, er sei nun auf sich alleine gestellt, bevor er aus der spärlichen Behausung stürmte. Er rannte seinem Vater nach, war allerdings nicht in der Lage ihn einzuholen oder wiederzufinden. Alleine suchte er sich einen Unterschlupf vor dem Regen und entschied sich zu warten, bis eine schlimm verletzte Minomi sich zu ihm gesellte. Saeki nahm sie mit zu seinem Zelt, wo die Beiden über ihre kindlichen Zukunftspläne sprachen, wie beispielsweise den Ozean zu sehen, bis sie Seite an Seite einschliefen.

Am Morgen wurde Saeki durch ein undefinierbares Geräusch außerhalb des Zeltes wach. Er entdeckte wie sein Vater Minomis Leiche zerstückelte und brachte ihn auf der Stelle, in blinder Rage um. So blieb er alleine zurück und alles was ihm blieb, war Minomis entstellter Torso (Rumpf).

Fähigkeiten und Stärken Bearbeiten

Karao ist ein ziemlich starker Ghul, der vom dem CCG den Rank A zugewiesen bekam.

  • Schuppenkralle: Er besitzt eine Kralle mit mehreren, gespaltene Strängen, die es ihm erlauben seine Gegner von einer Distanz aus anzugreifen. Zudem verfügt er über eine schnelle Regeneration, wie sie bei Schuppenkrallen-Benutzern öfters zu finden ist und es ihm ermöglicht sich effektiv von seinen Verletzungen zu erholen.  

Trivia Bearbeiten

  • Alle seine Opfer sind Frauen mit Narben.
  • Seine Versessenheit auf Toru Mutsuki ist mit der von Shu Tsukiyama auf Ken Kaneki vergleichbar.

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