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Ich bin kein Romanheld,... ich bin ein Student, der gerne Bücher liest... Aber wenn man... ein Buch über mich schreiben würde,... dann wäre es... eine Tragödie...

—Ken Kaneki, Tokyo Ghoul Kapitel 1

Ken Kaneki (金木 研, Kaneki Ken) ist der Hauptprotagonist von Tokyo Ghoul und Tokyo Ghoul:re. Einst war er ein Mensch, der japanische Literatur an der Kamii-Universität studierte und ein relativ normales Leben führte. Allerdings änderte sich dies nachdem Liz Kamishiros Zellspeicher in ihn transplantiert wurde, was ihn zu einem einäugigen Ghul transformierte. Nachdem er sich dem Antik als Teilzeit-Kellner anschließt, lernt er, wie man als Ghul lebt und wurde schließlich als Augenklappe (眼帯, Gantai) bekannt.

Nachdem er vom Phönixbaum gefangen genommen wurde, durchmachte er eine drastische Persönlichkeitsänderung und gründete nach dem Entkommen eine Gruppe mit dem Ziel, seine kostbarsten Personen zu beschützen und Individuen zu vernichten, die seinen gehörigen Platz gefährden. Seine charakteristische Krallenträger-Erscheinung verdiente ihm den Beinamen Tausendfüßler (百足, Mukade).

Zwei Jahre nach seiner Besiegung von Kisho Arima, lebt er unter der Identität von Haise Sasaki (佐々木 琲世, Sasaki Haise), ein Zweiter Fahnder, welcher ehemals der Mentor des Team Quinks des CCG diente. Er hatte anfangs seine Erinnerungen verloren, die er allerdings während der Tsukiyama-Familienvernichtungsoperation wiedererlangt hatte. Sechs Monate nach der Operation kennen ihn nun Ghule unter dem Alias Der schwarze Sensenmann (黒の死神, Kuro no Shinigami).

Nach der Besiegung von Arima und nachdem Eto ihren gemeinsamen Plan, einen einäugigen Ghul zu erheben, der als Hoffnung aller Ghule stehen könnte, enthüllt hat, nennt er sich selbst den Einäugigen König (隻眼の王, Sekigan no Ō).

Kaneki hat seitdem die Organisation namens Goat gegründet.

Erscheinung

Als Kind hat Kaneki die selben Eigenschaften wie als Erwachsener mit schwarzem Haar. Als ein normaler Student war er ein dürrer, junger Mann mit fast keinem athletischen Hintergrund, welcher es bevorzugte, Bücher zu lesen. In seiner Freizeit trug er lässige Kleidung.

Beim Antik trug er die Standard-Kellner-Uniform, bestehend aus einer schwarzen Hose und einer grauen Weste über einem weißen Hemd und einer braunen Krawatte. Da er sein einziges Kakugan in seinem linken Auge noch nicht kontrollieren konnte, trug er eine medizinische Augenklappe, um es zu bedecken.

Seine Ghulmaske ähnelt einer Ledermaske mit einer Augenklappe. Sie trägt einen lipplosen Mund mit großen, zusammengebissenen Zähnen ähnlich wie ein beherrschtes Asylummonster. Die aus seinem Hals herausstehenden Bolzen und der Fakt, dass er ein künstlicher einäugiger Ghul ist erwecken ein Frankenstein-ähnliches Thema.

Nach Yamoris Folter änderte sich seine Erscheinung drastisch. Sein Haar wurde komplett weiß und seine Nägel färbten sich schwarz. Er begann monochrome Kleidung zu bevorzugen und trug während Kämpfen einen hautengen Bodysuit mit Ausschnitten.

In den Jahren nach der Adoption der Identität von Haise Sasaki begannen seine Haare schwarze Strähnen, die vom Haaransatz herauswachsen, zu bilden. Er trug die Standard-Business-Bekleidung der Ghulermittler und bevorzugte dabei Nadelstreifenhosen mit einem knielangem, weißem Trenchcoat. Er trägt ebenfalls beim Lesen eine Brille mit runden Gläsern. Nach den Ereignissen der Auktion beginnt sein Haar, allmählich zu seiner originalen Farbe zurückzukehren, mit fast keinem Weiß mehr übrig.

Nach der Tsukiyama-Familienvernichtungsoperation änderte sich wieder seine Erscheinung drastisch. Sein Haar kehrte komplett zu seiner originalen, schwarzen Farbe zurück und er begann, zu allen Zeiten seine Brille zu tragen. Er trug eine schwarze Version der Uniform des Teams Arima mit passendem, schwarzem Hemd, schwarzen Hosen und einem langen, schwarzen Trenchcoat. Im Kontrast dazu trug er rote Handschuhe, um seine rechte Hand zu verschleiern, die in reptilartigem Muster bedeckt ist. In seinem zweitem Kampf mit Arima trug er unterhalb seiner Uniform einen hautengen Bodysuit.

Beim Wiedergewinnen seiner Identität als Ken Kaneki wurde sein Haar wieder weiß, nachdem seine Gliedmaßen wiederholt von Arima abgetrennt wurden. Er trägt in der Öffentlichkeit wieder die selbe medizinische Augenklappe und beide seiner Arme sind von reptilartigen Schuppen bedeckt. Als Einäugiger König und Anführer von Goat trägt Kaneki einen schwarzen Mantel mit Kragen über seinen neuen, ärmellosen Kampfanzug mit dunklen Handschuhen, welche über seine Ellenbögen reichen.

Nach einiger Zeit, nach den intensiven Kämpfen gegen das CCG, beginnt Kaneki schwarze Tränen zu weinen und sehr erschöpft auszusehen. Laut Nishiki geschieht ihm so, da Ken kein echter Ghul ist und durch das Einsetzen seiner Kralle rapide altert. Um die Alterung zu verlangsamen, soll er nicht mehr seine Kralle einsetzen und sich nicht mehr so viel verletzen lassen. Als weitere mögliche Form der Heilung schlägt Nishiki Ken vor, Ghule zu kannibalisieren.

Manga-Darstellung

Tokyo Ghoul

Tokyo Ghoul:re

Anime-Darstellung

Tokyo Ghoul

Tokyo Ghoul:re

Persönlichkeit

Vor der Gefangenschaft durch den Phönixbaum

Ken war eine schüchterne und zurückhaltende Person und hatte deswegen nur Hide als einzigen und besten Freund. Er hat die normalerweise die meiste Zeit mit dem Lesen von Büchern verbracht, hauptsächlich Romane. Er war extrem sanft und schien die meiste Zeit optimistisch. Durch den Einfluss seiner Mutter und Bescheidenheit nahm er bereitwillig die Schuld und Bestrafung anderer auf sich, so dass er niemand sein kann, der andere verletzt, sondern eher die Qual aufnimmt. Jedoch dieser Mangel an Durchsetzungsvermögen endete meistens darin, dass er schikaniert oder ausgenutzt wurde.

Unter seiner uneigennützigen und sanften Natur war eine eigentliche Angst vor dem Alleinsein, welche durch den Tod seiner Mutter verschärft wurde. Er verachtete die Vorstellung der Einsamkeit; daher versuchte er die, die ihm wichtig sind, zu beschützen, so dass er nicht seiner Angst, allein in der Welt zu sein, begegnen müsste.

Dies war möglicherweise seine größte Schwäche. Seitdem Kaneki immer versuchte, andere zu beschützen, hat er im Wesentlichen versucht, sich selbst vor dem erneuten Alleinsein zu beschützen. Deswegen, um dem Szenario zu entkommen, nahm er den Auftrag an sich, andere zu beschützen ohne sich auf irgendjemand anderes zu verlassen. Das war ebenfalls der Grund warum Kaneki die Vorstellung vom „Leben“ ablehnte, da das Zusehen des Sterbens anderer ihn an diese einsamen Tage mit niemanden an seiner Seite erinnerte.

Nachdem er zu einem Halbghul wurde, klammerte er sich an seine menschliche Seite. Um weiterhin in der Welt der Menschen leben zu können, begann er beim Antik zu arbeiten und somit gleichzeitig Beziehungen zu den Ghulen dort aufbaute. Er begann Interesse im Stärker werden zu entwickeln und fing an, Bücher über Kampfkünste zu lesen, sodass er andere beschützen konnte. Die Tatsache, dass er allerdings nur ein Halbghul ist, beunruhigt ihn jedoch und er ist auf der Suche nach einem Ort, an den er gehört. Wenn Menschen oder Ghule, die er kennt und die ihm etwas bedeuten, in Gefahr sind, ist er bereit sich für sie einzusetzen und sie zu schützen, egal ob er dabei Schaden nimmt.

Nach der Gefangenschaft durch den Phönixbaum

Nachdem er gefangen gehalten wurde und starke Folter durch Yamoris Hände erlebte, änderte sich Kanekis Persönlichkeit drastisch. Er verwarf seine bisherige Ideologie des „Verletzt sein statt andere zu verletzen“ und versprach sich, diejenigen zu vernichten, die es wagten, den Platz seiner Zugehörigkeit zu gefährden. Er übernahm die Gewohnheit des Fingerknackens seines Folterer, Yamori. In seinem Unterbewusstsein aß Kaneki „Liz“, das Bild seines Ghul-Ichs. Er zeigte, dass er den „Ghul“ in ihm akzeptierte. Statt von dem beeinflusst zu werden, schien er derjenige zu werden, der dies übertrifft. Kaneki wurde rücksichtslos und brutal, um seine Freunde zu beschützen und schaffte es, seine komplette Beherrschung beizubehalten. Er fürchtete seine Ghulseite nicht mehr und war gewalttätiger während Kämpfen; sowie als er Yamoris Kralle kannibalisierte, um sich zu stärken und gnadenlos 103 von Ayatos Knochen brach. Durch das rückhaltlose Annehmen seiner Ghulnatur, gab Kaneki das „Menschsein“ auf.

Kaneki war immer noch imstande, seine sanfte Seite vor Leuten, um die er sich kümmerte, zu zeigen, aber wurde augenblicklich gnadenlos gegenüber Feinden. Er sehnte sich nach Stärke und Kraft, weswegen er arroganter wurde. Sein neuer Glaube - dass „die Starken“ das Recht hatten, „die Schwächeren zu verschlingen“ - war ursprünglich eine von Yamoris Ideologien war. Banjo nahm an, dass Kaneki während seiner Folter im 11. Bezirk eine Art von geistiger Instabilität entwickelte und dass dies ihn Schritt für Schritt fertig machen würde.

Sobald er sich nahe dem Hungern befand und die Kontrolle über seine Kralle (oder Halb-Kakuja) verlor, verhielt er sich auf einer Art, welche der von anderen nachahmte, sowie Yamoris und Liz‘. Er würde auf einer irren, unorganisierten Weise reden, was während diesen Perioden weiterhin seine geistige Instabilität implizierte.

Nach dem Überfall auf Kanos Labor und dem Angriff auf Banjo kehrte Kaneki wieder zu seinem „alten Ich“ zurück. Er betrat eine Periode des Insichgehens. Er wünschte sich, seine verlorene „Menschenseite“ zurückzugewinnen und wurde unsicher über den Weg den er nahm, um stärker zu werden. Er stellte Fragen und suchte nach Antworten bei Individuen, so wie Uta, Yomo und Yoshimura zu suchen, um die Vorfälle, die um ihn herum geschahen als zum Ghul wurde, zu verstehen.

Auktion

Sasarious

Der Mentor mentort richtig.

Während er unter seiner neuen Identität als Haise Sasaki lebte, war er eine unabhängige und gutmütige Person. Er war loyal, hingebungsvoll und besaß eine gute Arbeitsmoral. Sasaki war sehr kooperativ, da er es mehr vorzog, in einer Gruppe zu arbeiten statt alleine. Er zeigte ebenfalls Gnade, indem er meinte, dass ein Ermittler Ghule nicht unnötig vernichten sollte. Sasaki genoss es, Bücher in seiner Freizeit zu lesen und hatte eine Gewohnheit, Wortspiele zu benutzen, was bei seiner Konversation mit Akira Mado im Curry-Restaurant gezeigt wurde. Er neigte dazu, die Hinterseite seines Kopfs zu kratzen, wenn er intensiv nachdachte oder sich unwohl fühlte. Er hatte immer noch seine alte Angewohnheit von seinen alten Tagen als Kaneki, sich ans Kinn zu fassen, sobald er etwas versteckte oder log.

Er zeigte angebrachten Respekt und große Besorgnis für seine Kollegen, vor allem für seine Untergebenen. Er erfüllte die Befehle seiner Vorgesetzten und führte sie, ohne zu zögern, aus. Jedoch führte seine sanftmütige Natur oft dazu, dass seine Untergebenen ihn ständig nicht gehorchten, was ihn hinderte, ihre Aktionen effektiv kontrollieren zu können; er wurde mit Besorgnis um ihre Sicherheit zurückgelassen.

Im Kontrast zu der Zeit vor seinem Erinnerungsverlust lehnte Sasaki seine Ghulseite ab und fürchtete sie. Als er von Arima nach seiner Erfassung analysiert wurde, schien Sasaki seine introvertierte Natur und seinen Mangel an Durchsetzungsvermögen beizubehalten, sowie seinem Verlangen nach einer mütterlichen Figur.

Jedoch war Sasaki immer noch anfällig für das Verlieren seiner Kontrolle, sowie es bei seinem Kampf gegen Serpent gezeigt wurde, wo er ebenfalls seine Finger geknackst hatte, eine Angewohnheit, die Kaneki ursprünglich in der Vergangenheit entwickelt hatte. Donald Porpora bemerkte, dass Sasaki neugierig zu seinen Erinnerungen war, aber sich ebenfalls vor ihnen fürchtete, da er besorgt war, dass er nicht sein momentanes Leben im CCG weiterführen könnte, sollte er jemals seine Erinnerungen zurückerlangen. Sasaki befürchtete, dass sich das Verlassen auf seine Ghulseite ihn verschwinden lassen würde. Nachdem er durch Hinami von Takizawa gerettet wurde, änderte sich Sasakis Perspektive auf seine Ghulnatur. Er schlussfolgerte, dass der Kaneki der Vergangenheit eine gute Person gewesen sein muss, da Hinami sich sehr um ihn gekümmert hat, selbst wenn er sich nicht daran erinnern konnte. Er akzeptierte letztendlich seine Ghulseite, um Hinami und Saiko zu beschützen, mit dem Risiko, dass seine Persönlichkeit verschwinden könnte. Er erfuhr über Kaneki, welcher in seinem Unterbewusstsein als geistiges Konstrukt, wo „Kaneki“ zugab, dass er ebenfalls Angst hatte und bat Sasaki, ihn nicht auszulöschen.

Kaneki und Haise

Haise trifft seine Projektion von Kaneki, als beide einander akzeptieren.

Nach der Auktion war Sasaki gegenüber seiner Ghulseite freundlicher. Jedoch sagte „Kaneki“, dass ihre Verbindung nicht für immer halten könnte, da sie zwei Existenzen, die um einen Körper kämpfen, wären. Sasaki wurde gesagt, dass er ihn nicht auslöschen sollte, aber verstand es als „verschwinden“. Er blieb danach in Konflikt um seine Vergangenheit und suchte aktiv nach Informationen über sich selbst.

Nach der Rose-Vernichtung

Während der Tsukiyama-Familienvernichtungsoperation rief Sasaki eine Erinnerung seiner Vergangenheit als Ken Kaneki zurück, wo er physisch von seiner Mutter missbraucht wurde. Er realisierte ebenfalls, dass er unbewusst sterben wollte und er daher froh war, Arima zu sehen. Jedoch scheiterte dies, so dass er dachte, dass das Vergraben seiner Vergangenheit seine Erlösung wäre und er somit beschloss, zu vergessen und als Haise Sasaki zu leben. Als er dies realisierte, akzeptierte Sasaki seine Vergangenheit und beschloss, mit dem „Träumen“ aufzuhören.

Nach dem Wiedererlangen seiner Erinnerungen wurde Sasaki, im scharfen Kontrast zu seiner vorherigen, sanftmütigen Persönlichkeit, kälter und viel gewalttätiger. Er kämpfte mit brutalerer Wucht und war bereit, Tsukiyamas Leben aufs Spiel zu setzen, obwohl er sich bereits schon an seinen alten Bekannten erinnerte. Er sorgte jedoch dafür, dass Kanae Tsukiyama retten würde, bevor er den Ghul vom Gebäude warf. Er zeigte seine kalte Natur Urie gegenüber, als dieser ihn für Shirazus Tod beschuldigte, indem er ihm ruhig mitteilte, dass es seine Schuld war, da er derjenige war, der mit Shirazu kämpfte. Er trauerte anschließend zusammen mit Mutsuki und Saiko und zeigte, dass er trotz seiner kalten Haltung, er immer noch traurig über Shirazus Tod ist.

Dritter Cochlea-Überfall

Während der Attacke auf Cochlea zeigt Sasaki tiefe Unzufriedenheit über seine eigene Existenz und verwickelt sich ständig in innere Monologe. Als er Hinami aus ihrer Zelle befreit, offenbart er seine eigenen Motive, die sich seit der Tsukiyama-Ermittlung nicht geändert haben. Dass er „stylisch sterben“ möchte. Da er meint als Bauernopfer, ohne Sorge um sein eigenes Leben, zu dienen, zeigt Sasaki Reue als Toka ihm sagt, dass sie ihn später wiedersehen will, indem er angibt, dass dies alles so unfair sei und Toka grausam wäre.

Während er von Arima auseinander genommen wird, gibt Sasaki völlig sein Leben auf und behauptet, dass seine Aufgabe abgeschlossen wäre. Er wird von einer Projektion von „Hide“ unterbrochen, welche ihm sagt, dass er kein Narr sein und ihm einmal zuhören soll. Nachdem Sasaki realisiert, was Hide eigentlich damals in V14 meinte, wird sein Haar durch den Stress des Auseinander-Gerissen-Werdens von Arima weiß, erhebt sich mit neu gefundenem Lebenswillen und einem Lächeln auf dem Gesicht.

Psychologische Probleme

Kanekis Geisteszustand durchmacht extreme Veränderungen im Verlauf der Serie. Vor seiner Folter würde Kaneki zeitweise seine Aktionen als „wir“ oder „uns“ bezeichnen, obwohl dies meist während einer gestressten Verfassung vorkam. Kaneki personifiziert seine Gefühle in gewissem Maße, so dass diese die Form von Personen, die in seinem Kopf existieren, annehmen. Beim Treffen dieser mentalen Konstrukte betritt Kaneki einen Schwebezustand, in welchem er sich mit ihnen unterhält. Kaneki betrat anfänglich diesen Zustand nur, als er sich in extremen Zwang oder nahem Tod befand, was später auch ruhige Umgebungen für eine Konversation umfasste.

Während seiner Folter durch Yamori nimmt dieses Konstrukt die Form von Liz Kamishiro an. Sie verspottet ihn für seine Schwäche und zeigt ihm Erinnerungen seiner Vergangenheit mit seiner Mutter, was seinen Zorn gegenüber ihrer Unfähigkeit, nicht ihre Schwester ablehnen zu können, erzwang. Durch diese Erinnerungen überzeugt sie Kaneki allmählich, seine vorherige Ideologie, derjenige zu sein, der verletzt wird an Stelle von anderen, aufzugeben. Durch das Akzeptieren von „Liz“ nimmt Kaneki eine Ansicht auf die Welt an und akzeptiert seine Ghulkräfte.

Das nächste Mal begegnet er diesem Vertreter bei V14, nachdem er von Arima tödlich verletzt wurde. In seinem Kopf begegnet er einer Kinderversion von ihm, welches das Verlangen zu beschützen verspürt. Als es dazu kommt, dass er seine Fehler und Ähnlichkeiten zu seiner Mutter akzeptiert, transformiert sich dieses Ich zu einer Version des Kanekis, wie er am Anfang der Serie existierte. Dieser unschuldigere Kaneki akzeptiert und dankt ihm, für alles was er getan hatte, um sie zu beschützen. Die Beiden verschinden zusammen, in dem Entschluss, für eine Weile zu „schlafen“.

In Tokyo Ghoul:re nahm dieses geistige Konstrukt das Aussehen von Kaneki an, indem es anfänglich als Yamoris Gefangener mit angelegter Krallenträger-Maske erschien. Dieser „Kaneki“ quält ihn, indem er verlangt, akzeptiert zu werden und seinen Körper zurückzuerlangen. Sasaki verweigerte dieses Wesen, was ihn zu Momenten von Instabilität führte, sobald er seine Ghulkräfte benutzte. Als er letztendlich gezwungen wurde, seine Vergangenheit zu akzeptieren und den Wunsch „Kaneki“ „anzuschauen“ nachzukommen, erscheint ihm die Projektion als weißhaariges Kind, welches das Bedürfnis verspürt, beschützt zu werden. In den darauffolgenden Monaten unterhalten sich Sasaki und „Kaneki“ regelmäßig miteinander. Im Gegensatz zu den vorherigen Konstrukten stellt sich Sasaki das Kind in der realen Welt vor, dass das Kind normale Aktivitäten, so wie das Lesen, durchmacht. Obwohl sie ein Verständnis erreicht haben, erzählt das Kind „Kaneki“ Sasaki, dass die beiden von ihnen nicht weiter koexistieren könnten und einer von ihnen schließlich verschwinden wird.

Während Sasakis Kampf mit Kanae von Rosewald zieht sich der schwer verletzte Sasaki noch einmal in seine Gedanken zurück. Das Kind konfrontiert ihn anschließend, indem er Sasaki verspottet, da er nicht fähig war, sich selbst zu beschützen. Sasaki attackiert das Kind, was ihn veranlässt, seine Erinnerung von dem Missbraucht-werden als Kaneki nicht zu unterdrücken. Als diese Erinnerungen zu ihm zurückkommen, äußert sich das Kind, dass Kaneki während den Ereignissen in V14 versuchte, zu sterben. Er wünschte sich ebenfalls, von allen geliebt zu werden, die er kennt, unabhängig davon, wie seine Handlungen das gewünschte Ergebnis erzielen können, seien sie mit guten oder schlechten Absichten, die das mentale Kind Kaneki als Erlösung wahrnimmt. Sasaki betrachtet sich selbst als „Traum“, welcher verursacht wurde, als er begann, zu verlangen. Nachdem Sasaki seine Vergangenheit akzeptierte, beschließt er mit dem „Träumen“ aufzuhören.

Während Sasakis Kampf gegen Arima in Cochlea bezwingt der letztere ihn schonungslos bis zum Rande des Todes. Als Sasaki im Begriff war, seinen Verletzungen zu erliegen und zu sterben, nimmt sein geistiges Konstrukt die Form von Hide an. „Hide“ tadelte ihn für seine egoistischen Entschuldigungen und folgerte, dass Sasaki das Geräusch des Presswerks gehört hatte und fragte, ob es für ihn in Ordnung wäre, seine Freunde sterben und seine Bemühungen umsonst gewesen sein zu lassen. „Hide“ ermutigte Sasaki zu leben und erinnerte ihn daran, dass er sich mit dem Ziel, „mit ihm zusammen weiterleben zu können“ geopfert hatte und dass das Leben Sasaki erlauben würde, einen Zweck im Leben zu finden. Sasakis Aussehen beginnt, wieder zu dem nach seiner Gefangenschaft durch den Phönixbaum zurückzukehren, wobei seine Haare wieder weiß werden.

„Hides“ Rat ließ Sasaki realisieren, dass seine mentalen Konstrukte von „Liz“ und „Hide“ alles nur Manifestationen seiner inneren Wünsche und Gedanken waren. Sasaki glaubte, dass Hide ihn aufhalten würde wenn er über seine eigenen Grenzen hinausgehe, woraus Sasaki folgerte, dass er, sobald er anfing, so zu denken, begann, sich zu wünschen wieder zu leben.

Beziehungen

Hideyoshi Nagachika

Kanekis bester Freund, den er bei seinem Spitznamen, Hide, nennt, waren seit ihrer Kindheit enge Freunde. Obwohl es Kaneki an Durchsetzungsvermögen mangelte, um mit anderen zu reden, würde Hide oft an seiner Stelle als seine „Stimme“ sprechen. Kaneki ist bereit, für seinen Freund im Kampf zu sterben und Hide ist fähig, Kanekis Emotionen zu erkennen. Die starke Verbindung zwischen Kaneki und Hide bringt Kaneki die Fähigkeit ein, Menschenfleisch zu unterlassen, selbst bei Antrieb von Ghul-Instinkten. Er kümmert sich unermesslich um Kaneki und zögert nicht, ihm zu helfen, selbst nach seinem Erfahren von Kanekis Transformation in einen Ghul.

Toka Kirishima

Vor seiner Transformation war er ihr gegenüber gleichgültig. Nach dem Verwandeln in einen Ghul wurde er von Toka verprügelt, welche verwirrt war, einen Halbghul zu sehen und sich weigerte, jegliches Mitgefühl zu zeigen, da er ein ehemaliger Mensch war. Als Kaneki dem Antik beitrat, kommandierte sie ihn herum und zeigte nur wenig Geduld für seine Fehler und Mangel an Wissen von Ghul-verwandten Angelegenheiten, meist zu seinem Bestürzen. Aus diesem Grund sah Kaneki sie als unheimlich an bis Uta ihm erzählte, wie hart sie arbeitete und begann, sie als weniger erschreckend anzusehen. Ihr Verhältnis verbesserte sich, als er ihr half, sich an Ryokos Tod zu rächen. Sie wird ihm gegenüber freundlicher, jedoch behält sie immer noch ihre zähe Haltung ihm gegenüber bei. Kaneki sieht sie im Gegenzug als jemanden, der ihm wichtig ist, an und versucht, sie vor Schaden zu beschützen. Er reagierte aggressiv zu Personen, die sie verletzten, wie es gezeigt wurde, als er Ayatos Knochen brach, im Gegenzug zum Verletzen von Toka und sich hielt vorm Töten zurück, da dies Toka nur mehr verletzen würde.

Als Sasaki scheint er ein Déjà-vu-Erlebnis zu haben, als er auf sie traf und verhielt sich in einer verstreuten Weise. Der Geschmack des Kaffees, den sie für ihn gemacht hatte, brachte ihn zu Tränen und er dachte, dass sie wunderschön wäre.

Nach dem Wiedererlangen seiner Erinnerungen traf Kaneki auf Toka in Cochlea und beschützte sie, Ayato und Yomo vor Arimas Angriff. Während des Verlassen versicherte sie Kaneki, dass sie ihn später sehen wird. Dazu merkte Kaneki innerlich an, dass sie grausam wäre, da stattdessen plante, sich selbst zu opfern, um ihnen zu helfen, Cochlea zu entkommen. Nach seinem Konflikt mit Arima kehrte er zurück und beschützte Toka und ihre Gruppe vor Mogan und Kiyokos Angriff und behauptete, er sei der Einäugige König.

Shu Tsukiyama

Als sie sich beim Antik begegnen, war Kanekis erster Eindruck, dass Tsukiyama wie ein Model aussieht. Obwohl die Anderen versuchen, ihn zu überzeugen, dass Tsukiyama eine schlechte Person ist, denkt Kaneki immer noch, dass er wie jemand wirkt, den man vertrauen kann. Er wird von ihm auf einen Kaffee eingeladen und spielt dann eine Partie Squash, ohne zu realisieren, dass Tsukiyama ihn als Speise vorbereitet. Nachdem Tsukiyamas Plan ausgestellt wird, fühlt sich Kaneki von ihm verraten und wird ihm gegenüber vorsichtig.

Nach dem Entkommen von dem Versteck des Phönixbaums akzeptiert Kaneki ihn in seiner Gruppe, da er glaubt, dass Tsukiyama einen starken Verbündeten machen würde. Seine fortgeschrittene Stärke macht ihn stärker als Tsukiyama, so benutzt er dies, um ihn seinen Platz wissen zu lassen. Er ist sich immer noch bewusst, dass Tsukiyama ihn fressen möchte, selbst wenn er versucht, es zu verstecken, aber Kaneki zeigt nie Sorge um seine eigene Sicherheit, er vertraut darauf, dass seine Stärke Tsukiyama einschüchtern wird und ihn in Schach hält. Um sich für bevorstehende Konfrontationen vorzubereiten, bittet er Tsukiyama, mit ihm zu trainieren und entwickelt ein vorläufig freundliches Verhältnis zu ihm, jedoch ist er immer vorsichtig, um seine Distanz beizubehalten. Er würde später Tsukiyama als Freund ansehen und den Ansatz, Kaneki zu töten, während der Eulen-Unterdrückungsoperation als Versuch, ihn zu beschützen, ansehen.

In :re als Haise trifft er Tsukiyama in einem schwachen und kränklichen Zustand nach Kanekis Verschwinden verhungerte und sich isolierte. Er erinnert sich nicht an ihn, obwohl er ihn einige Male trifft. Später bittet er Tsukiyama, ihm alles von seiner Vergangenheit zu erzählen, da er es nicht mehr ertragen konnte, das „Schicksal“ zu meiden und er herausfand, dass er einer von Kanekis Freunden war. Während der Tsukiyama-Operation war er wiederwillig, gegen Tsukiyama zu kämpfen und zögerte ihn zu töten, als sein innerer „Kaneki“ wiederholt schreit, dies nicht zu tun. Kurz nach seinem Wiederaufleben sticht er Tsukiyama in die Brust, um ihn schwer verwundet und in Gefahr des Todes wirken zu lassen. Als Ui am Ort des Geschehens ankommt, entscheidet Kaneki, ihm eine Chance zum Entkommen oder Sterben durch das Schleudern von dem Gebäude zu geben und schaut auf Kanae, damit sie ihn retten gehen würde. Durch dies kann man annehmen, dass Kaneki Tsukiyama noch als Person schätzt, aber nicht genug, dass er sich darum kümmern würde, was letztlich mit ihm geschieht. Es wird weiterhin von Chie Hori impliziert, dass Kaneki sich immer noch um ihn zu kümmern scheint, als sie gesagt hat, dass wenn er Tsukiyama wirklich töten wollte, er es schon getan hätte.

Hinami Fueguchi

Ken verhält sich Hinami gegenüber oft wie ein großer Bruder, weshalb sie ihn sehr bewundert. Beispielsweise bringt er ihr das Lesen einiger Wörter bei oder erklärt ihr japanische Zeichen. Er versucht ihr so gut es geht zu helfen und sie vor Gefahren zu beschützen. Als Ryoko von den Tauben getötet wird, waren Ken und Hinami anwesend, dieser hielt Hinami jedoch die Augen zu, um ihr den schrecklichen Anblick zu ersparen. Während Kaneki und seine Gruppe unterwegs waren, war Hinami oft als Besuch da. Zu der Zeit verhält er sich, auch nach den großen Veränderungen, immer noch sehr sorgsam und brüderlich ihr gegenüber. Er schneidet ihre Haare, die beiden gehen zusammen zu einer Sen Takatsuki-Autogrammstunde.

Nishiki Nishio

Ken ist der Mitarbeiter von Nishiki. Zuerst lernen sich die beiden kennen, als Ken vom Geruch einer Leiche angelockt wird und somit in das selbsternannte Revier von Nishiki eindringt. Seitdem scheint Ken Nishiki ein Dorn im Auge zu sein. Später erfährt Kaneki durch Hide, dass Nishiki ebenfalls an der Kamii Universität studiert und sogar sein Senpai ist. Als Nishiki Hide verletzt, attackiert Ken ihn und Nishiki zieht sich mit schweren Wunden zurück. Durch ein Missverständnis wird Kimi, Nishikis Freundin, von Tsukiyama entführt, um Kaneki zu erpressen. Daraufhin entschließen sich Ken und Nishiki zusammen zu kämpfen, um Kimi zu befreien. Danach wird Nishiki ein Kellner beim Antik-Café, seitdem verstehen sich Ken und Nishiki ziemlich gut.

Akira Mado

Akira diente als sein Mentor, verantwortlich, ihn für das Schlachtfeld zu trainieren und ihm bei der Ausbildung zum Ermittler zu helfen. Er hat großen Respekt vor ihr und im Laufe der Jahre ihrer Zusammenarbeit haben sie eine starke Freundschaft entwickelt. Außerhalb des Büros genießt er es, sie mit seinen Wortspielen zu necken, worauf sie mit spielerischer Verärgerung antwortet. Jedoch kann sie als sein Vorgesetzter harsch sein, bis zu dem Punkt, dass sich sein Magen einen Schlag von „Mados Faust“ einfing, um sein Verhalten zu korrigieren. Sie warnt ihn, dass er zu naiv sei und dass seine Barmherzigkeit gegenüber Ghulen zu seinem Untergang führen würde. Als ihr Untergebener arbeitet er hart daran, ihre Erwartungen zu erfüllen und beschreibt sie als eine hervorragende Vorgesetzte. Es wird auch gezeigt, dass sie beauftragt ist, ihn unter Kontrolle zu halten, da er bat, dass sie vor seinem Gebrauch seiner Kräfte benachrichtigt wird. Aus diesem Grund bezeichnet er sie scherzhaft als seine „Mutter“, was sie nicht zu schätzen scheint.

Nachdem Sasaki das Team Quinks verlassen hat, ist es unbekannt, ob er und Akira in Kontakt geblieben sind. Während sie sich nach der Rushima-Landungsoperation erholte, war er zutiefst verletzt, sie in ihrem schweren Zustand zu sehen und kontaktierte eine unbekannte Organisation, um sie unter normale medizinische Versorgung zu stellen, in der Gefahr, ihren Standort zu enthüllen oder aus dem Hinterhalt überfallen zu werden.

Kisho Arima

Das erste Mal begegnen sich Ken und Arima während des Antik-Überfalls im unterirdischen Tunnelsystem. Kaneki hatte schon viele Geschichten über Arima gehört, weshalb er sofort wusste, mit wem er es zu tun hat. Arima löste in Ken merkwürdige Gefühle aus, er verspürte Angst und Respekt, war aber gleichzeitig der Meinung, dass Arima auf eine verrückte Weise schön war. Bevor Ken realisierte, dass zu Arimas Füßen Berge von Ghulleichen lagen, halluzinierte er, es sei ein Blumenfeld, in dem Arima stand. Sobald er realisierte, dass vor ihm Ghulleichen lagen, spürte er, wie gefährlich Arima ist. Der Kampf zwischen den beiden war schnell entschieden und Arima gewann, stach ihm erst das linke, danach auch das rechte Auge aus.

In Tokyo Ghoul:re sind Haise und Arima nicht verfeindet, viel mehr sieht Haise in Arima eine Vaterfigur. Da dieser nach seinem Gedächtnisverlust beim CCG aufgenommen und von Arima persönlich trainiert worden ist, haben die beiden ein überdurchschnittlich gutes Verhältnis. Haise scheint Arimas Gegenwart zu genießen und leiht ihm Bücher, die ihm gefallen haben. Haise sieht zu Arima auf und hat großen Respekt vor ihm. Scheinbar vertraut Haise Arima mehr als anderen Charakteren, da er offen Arima gegenüber erwähnt, dass Arima für ihn wie ein Vater ist und Akira wie eine Mutter. Jedoch wird klar, dass auch, wenn er Arima sehr vertraut, er ebenfalls nicht einmal Arima die volle Wahrheit erzählen kann. Arima fragt ihn, ob er mit seinem momentanen Leben zufrieden ist, darauf hin antwortete Haise, dass er glücklich sei, fasst sich gleichzeitig mit seiner Hand an sein Kinn (Zeichen dafür, dass er lügt).

Als sie aber im Ghul-KZ Cochlea im Kampf um Leben und Tod gegenüber stehen und Kaneki den darauffolgenden Kampf gewinnt, hat er keinen Anlass Arima zu töten. Er sieht ihn immer noch als eine Art Vater. Darauf folgt Kaneki auch Arimas letzte Bitte, zu behaupten, dass er ihn getötet hätte und ist niedergeschlagen nach seinem Tod. Kaneki verabschiedet sich von ihm mit einem Gedicht.

Team Quinks

Haise ist der Mentor der Quinks, weshalb er sich ihnen gegenüber verantwortungsbewusst und sehr mitfühlend zeigt. Er will, dass alle seine Schützlinge sicher sind, weshalb er versucht, so gut es geht streng zu sein, scheitert jedoch oft daran. Die meisten Mitglieder (vor allem Urie) nehmen Haise als Mentor nicht ernst und missachten seine Befehle. Oftmals scheint Haise sich mehr wie der Vater der Quinks zu fühlen, anstatt sich seiner Rolle als Mentor richtig bewusst zu sein, was die Quinks teilweise schamlos ausnutzen, um eigene Ziele zu erreichen. Haise zeigt sich sehr fürsorglich und würde beinahe jedes Risiko eingehen, um die Quinks zu schützen, weshalb er sogar seine Kralle im Kampf gegen die Schlange benutzt, obwohl ihm das Risiko bewusst ist.

Stärken und Fähigkeiten

Ghulphysiologie: Nachdem er Liz Kamishiros Zellspeicher erbt, zeigt Kaneki einen ungewöhnlichen Heilungsfaktor an, sowie ebenfalls die Schuppenkralle und erhöhter physischer Stärke. Wegen seiner Hybrid-Stärke sagt man, dass Kanekis Fähigkeiten potenter sind, als die eines naturell geborenen Ghuls.

  • Schuppenkralle: Kaneki zeigte anfänglich seine Kralle während seines Kampfs gegen Kotaro Amon, im Besitz von drei Tentakeln und nur wenig Kontrolle über sie. Nach seiner Folter war Kaneki fähig, vier Tentakel zu produzieren, welche in der Lage waren, Gegner zu Boden zu drücken und einen unvollständigen Krallenträger zu überwältigen. Während des Überfalls auf Kanos Labor entwickelte sich Kanekis Kralle bis zu sechs Tentakeln weiter, wenn auch in einer unstabilen mentalen Verfassung und während er gegen Kisho Arima gekämpft hatte, war er in der Lage, acht Tentakeln zu demonstrieren, welche fähig waren, sich zu kleinen Händen zu formen und eine enorme Reichweite und zerstörerische Kraft aufzubringen, genug, um V14s Pfeiler zu beschädigen. Als Haise Sasaki ist er in der Lage, die Gestalt seiner Kralle zu kontrollieren und sie nach Belieben zu manipulieren und die Tentakel zu kommandieren, verschiedene Aufgaben gleichzeitig auszuführen. Er ist ebenfalls bekannt dafür, eine bessere Kontrolle über seine Kralle als naturell geborene Ghule zu haben. In seinem Kampf gegen Karen von Rosewald und Eto Yoshimura war Sasaki fähig, seine Kralle zu komplizierteren Gestalten zu formen und seine Kralle war bedeutend größer, mit der Potenz die Kakuja der Eule zu neutralisieren. Nach dem Verzehren von Etos Kakuja war seine Kralle in der Lage, mehrere Augen und Münder zu bilden.
  • Schuppenkakuja: Nach konstantem Kannibalismus entwickelte sich Kaneki zu einem unvollständigen Krallenträger. In dieser Form war er in der Lage, Yukinori Shinohara mit Leichtigkeit zu überwältigen, welcher eine Arata-Rüstung ausübte und auf Augenhöhe gegen Kotaro Amon zu kämpfen, während Letzterer mit Arata Proto bewaffnet war, sowie ihn zu verletzen, indem er seine Arme ausriss. Während des Benutzen seiner Kakuja geht Kaneki zu einem geistlosen Zustand über und verliert alle Aspekte seiner Persönlichkeit. In seiner letzten Konfrontation mit Kisho Arima war Sasakis Kakuja fähig, IXA vollständig zu zerstören während er seine Persönlichkeit und geistige Gesundheit beibehielt. Kanekis erste Kakuja nimmt die Form von zwei langen Tentakeln, welche Tausendfüßlern ähneln und einer schnabelähnlichen Struktur auf seinem Kopf, an. Seine zweite Kakuja formt ein Schild, das sein ganzes Gesicht bedeckt und eine krallenähnlichen Klaue, wo seine Hand ist. Seine dritte Kakuja umhüllt seine obere Hälfte und formt eine schuppenkrallenähnliche Klinge.
  • Übermenschliche Stärke: Als Banjo das Antik besuchte, schlug Kaneki ihn versehentlich mit einem Ellenbogen-Kick bewusstlos. Kaneki war in der Lage, einen Laternenpfahl aus dem Asphalt zu reißen und mit diesem einen der Gebrüder Bin zu treffen. Beim Kampf gegen Ayato Kirishima schmetterte Kaneki Ayato gewaltsam durch mehrere Etagen des Gebäudes im 11. Bezirk. Während seines Trainings mit Banjo warf Kaneki den Ghul ohne große Mühe herum. Außerdem war er in der Lage, Jason mit einem Tritt in eine Wand zu schmettern, wobei er sich zuvor mehrfach das Bein brach, um Schwung zu holen.
  • Übermenschliche Geschwindigkeit: Kaneki war dazu fähig, Narukamis kondensierten Projektilen auszuweichen während er Arima attackierte. Als er Yukinori Shinohara angriff, bewegte sich Kaneki in einer immensen Geschwindigkeit; schnell genug, dass Shinohara nicht in der Lage war, seinen Standort mitzuverfolgen. In seinem Kampf mit Karen war Sasaki in der Lage zu manövrieren und ihren rapiden Krallenattacken zu umgehen, sodass er sich ihr schnell gegen Ende der Bewegung näherte. Sasaki hat ebenfalls die Fähigkeit gezeigt, Arimas zahlreiche Eulen-Attacken abzuwehren während ihm in Cochlea gegenüberzutreten. In seinem Konflikt mit Naki wich Kaneki mühelos seinen Versuchen aus, Kaneki zu attackieren. Auf seinem Weg sich mit Takizawa, Ayato und Kurona für die Infiltration des CCG-Labors zu treffen, wurde Kaneki von V-Agenten verfolgt und wich ihren Angriffen mit extremer Leichtigkeit und Schnelligkeit aus, während er zur selben Zeit entfloh.
  • Übermenschliche Dauerhaftigkeit: Während seiner zweiten Begegnung mit Nishiki war Kaneki fähig, mehrere Stöße von dem Ghul in seinem geschwächten, hungernden Zustand zu ertragen. Als er mit Orca kämpfte, behielt Kaneki sein Bewusstsein bei, nachdem er durch die Etage und Wände von Kanos unterirdischem Labor geschmettert wurde. Nachdem Amon Kanekis Abdomen durchbohrt hatte, konnte er noch überleben und sich von seinen Verletzungen erholen. Während seiner Begegnung mit Arima bei V14, kämpfte Kaneki trotz seiner kritischen Kopfverletzungen weiter, die selbst für einen Ghul fatal sein würden. Als Sasaki überlebte er es, von der Kralle der Schlange durchstochen zu werden und überwältigte schließlich den Ghul trotz schwerer Verwundung. Sasaki überwältigte Karen von Rosewald und Eto mit einer abgetrennten Hand, worauf er allmählich seine Kralle als Ersatz benutzte. Er schien unbeeindruckt zu sein, als Kisho Arima ihn mehrmals durch den Bauch stach und dieser ihm ebenfalls seinem Körper unzählige schwere Schnitte mit Eule zufügte und dennoch immer noch in der Lage war, weiter zu kämpfen.
  • Übermenschliche Regeneration: Während seiner Folter von Yakumo Omori regenerierten sich seine Finger und Zehen stetig für zehn Tage. Er erholte sich mühelos von den Verletzungen, die ihm von Orca zugefügt wurden und regenerierte ein Loch, das er bei einem Kampf von Amon erhielt. Er überlebte seinen Kampf mit Arima und heilte seine Verletzungen, wenn auch mit den Kosten, seine Erinnerungen verloren zu haben. In :re regenerierte er sich rasch, nachdem er von Nishikis Kralle aufeinanderfolgend durchbohrt wurde und überlebte einen Angriff von Takizawa. In seinem finalen Kampf mit Arima regenerierte er schnell seine vielen tödlichen Wunden, während er den Ermittler bekämpfte.
  • Krallenmanipulation: Nach seiner Konfrontation mit Eto ist Sasaki in der Lage, seine Kralle in der Gestalt seiner Hand zu manifestieren und kontrolliert es aus eigenem Willen. Während seines Kampfes mit Arima benutzte Kaneki seine Kralle als Ersatz für seine Arme und Beine, um sich schneller zu regenerieren und gleichzeitig dem Ermittler entgegenzuwirken. Er kann ebenfalls komplexe Strukturen, einschließlich Fallen und Netzen, schaffen und seiner Kralle befehlen, zu sprechen.
  • Krallenabtrennung: Kaneki zeigt die Fähigkeit auf, Stücke seiner Kralle abzutrennen.
  • Immense Schmerztoleranz: Kaneki besitzt eine großartige Toleranz gegenüber Schmerz, was deutlich in seinem Kampf mit Naki gezeigt wurde, als er sich drehte und sein eigenes Bein brach, um einen Tritt zu landen und seine einzige Reaktion ein schwaches Lächeln war.

Schwertkampfkunst: Sasakis Bewegungen wurden während dem Benutzen seiner Quinke als so geschmeidig wie Wasser beschrieben, sodass er in der Lage ist, durch die Kralle eines Ghuls zu schneiden und die Quinke ebenfalls mithilfe seiner eigenen Kralle effizient zu nutzen.

  • Yukimura 1/3: Eine B-klassige Panzerquinke, die von Arima an Sasaki weitergegeben wurde und eine beträchtlich lange Klinge hat, welche mit Leichtigkeit durch Objekte schneiden kann.

Scharfer Intellekt: Als er mit Gegnern konfrontiert war, benutzte Kaneki oft seinen Intellekt und eine sorgfältige Planung, um seinen Feind schnell und effizient zu erledigen. Kaneki versteht Takatsukis vertiefte Werke und ebenfalls Kampfkunstbewegungen und Stile, indem er nur ein Buch liest.

Manga-Darstellung

Anime-Darstellung

Trivia

  • Kaneki (金木) bedeutet „goldener Baum“, Ken (研) bedeutet „schleifen/polieren“ oder „lernen“.
  • Sasaki (佐々木) bedeutet „Zaunkönig“ und Haise (琲世) bedeutet „Halsband-Welt". Der Name wurde durch die Kanji für „Kaffee“ und „Welt“ kreiert.
  • Ken hat die Angewohnheit sein Kinn mit seiner linken Hand zu berühren, sobald er etwas versteckt. Diese Gewohnheit scheint unterbewusst zu sein, da er sie selbst nach Erinnerungsverlust ausführt.
  • In der ersten Charakter-Beliebtheitsumfrage landete Ken auf dem ersten Platz. In der letzten belegte er den zweiten Platz, während Haise Sasaki als Drittes folgte.
  • Ken teilt sich den gleichen Geburtstag mit Kisho Arima.
  • Kanekis Vorlieben sind das Lesen, schöne Sprüche, intelligente Frauen und Hacksteak.
  • Beginnend mit dem Phönixbaum-Arc wurde Kaneki wiederholt mit der Nummer „12“ in Panels in Verbindung gebracht. Dies ist eine Referenz zu der Tarotkarte Der Gehängte (XII).
  • Seine Quinke, Yukimura 1/3, wurde von Kisho Arima als Teenager und Take Hirako, als er Arimas Partner war, benutzt.
  • Kaneki vergleicht sich mit Gregor Samsa, dem unglücklichen Protagonisten von Franz Kafkas Erzählung Die Verwandlung.
  • Die plötzlichen Farbwechsel von Kanekis Haaren werden durch die Unterdrückung seiner Rc-Zell-Aktivität verursacht, die eine temporäre Melanin-Produktion verursacht hat, welche seine Haarfarbe veranlässt, sich zu verändern.
  • Sein Nachname ist eine Referenz zu dem Romanautor Dazai Osamu, welcher in Kanagi (金木) geboren wurde und berühmt für seinen Roman Gezeichnet ist. Als sie sich bei der Buchsignierung begegnen, bespricht Eto das kurz mit ihm.
  • Die Beziehung zwischen Sasaki und seiner mentalen Projektion von „Kaneki“ ist ähnlich zu seiner Beziehung mit seiner Projektion von „Liz“ in seiner Vergangenheit als Kaneki. „Liz“ würde Kaneki oft dazu reizen, seiner Ghulseite nachzugeben, während „Kaneki“ versuchte, dass Sasaki ihn akzeptierte. Beide Projektion repräsentieren seine Ghulseite.
  • Sowohl Kaneki als auch Yamori gingen durch ähnliche Foltermethoden und wurden beide völlig von ihrem früheren Selbst verändert. Yamori wurde zu einem psychotischen Mörder, der mehr zum Spaß tötete, als zu essen, während Kaneki kalt und rücksichtslos wurde, aber sein Verlangen behielt, seine Freunde zu schützen.
  • In Tokyo Ghoul Trump werden Kaneki und Sasaki jeweils auf dem Herzass dargestellt und Kaneki wird ebenfalls neben Liz auf der Herzkönigin dargestellt. In einer neu verteilten Version wird er ebenfalls als „Weißer Joker“ abgebildet.
  • Laut Ishidas groben Entwürfen bestand Tatara in Tokyo Ghoul √A darauf, dass Kaneki Taguchi fraß, um seine Loyalität gegenüber dem Phönixbaum zu beweisen. Jedoch fraß Noro sie bevor Kaneki und Tatara mit ihrer Streiterei fertig waren. Diese Szene wurde aus dem vollendeten Werk ausgeschnitten.
  • Wegen Toru Mutsuki meinte Ishida, dass er oft vergisst, über welches Auge er Kaneki die Augenklappe aufsetzen muss.

Zitate

Tokyo Ghoul

  • Zu sich selbst: „Ich bin kein Romanheld,... ich bin ein Student, der gerne Bücher liest... Aber wenn man... ein Buch über mich schreiben würde,... dann wäre es... eine Tragödie...“
  • Zu sich selbst: „Ghule kennen die Freuden der Menschen nicht. Aber dafür haben sie das bekommen. Der Hunger raubt mir fast den Verstand. Ich kann jetzt verstehen,... warum es Ghule wie Liz gibt. Ich spüre, wie mein Körper in Ekstase gerät. Aber... Ich werde meine menschliche Seite nicht verlieren! Das ist meine Art zu kämpfen.“
  • Zu Nishiki (über die Mensch-Ghul-Beziehung): „Ghule betrachten Menschen nur als Essen,... und für Menschen sind alle Ghule Monster. Ich finde beides nicht richtig. Wir sollten uns gegenseitig akzeptieren, anstatt uns gegenseitig zu zerstören.“
  • Zu Liz (in seiner Halluzination): „Das erlaube ich nicht. Nicht nur der Phönixbaum... Alle, die meinen Wohnort bedrohen, werde ich nicht dulden. Alle, die meinen Frieden stören. Das ist wie das Handverlesen der Kaffeebohnen. Für eine bessere Tasse Kaffee muss man alle schlechten Bohnen aussortieren.“
  • Zu sich selbst (während dem Kannibalisieren von Kanos fehlgeschlagenen Experimenten):
    „In dieser Welt frisst der Starke den Schwachen. Und wer ist der Starke? Das bin ich.“

Tokyo Ghoul: Alltag

  • Zu Hide: „Früher habe ich gedacht, dass er für die Verkörperung des Bösen steht. Aber Kain konnte vielleicht gar nicht anders... Man könnte fast Mitleid mit ihm haben...“
  • Zu Toka: „Aber mit Büchern könnte sie die Realität für eine Weile vergessen, weißt du? Sie könnte sich in die Figuren hineinversetzen und Teil einer fremden Geschichte und einer fremden Welt sein. [...] In Bücher kann man sogar seine Schmerzen und Trauer hineinlegen, die Dinge, die man im echten Leben niemanden erzählen möchte. Bücher können ein Trost sein.“
  • Zu sich selbst (innerlich): „Manchmal konfrontierten einen Bücher auch mit den eigenen, negativen Seiten, aber vor allem zeigten sie ihren Lesern Dinge, die sie im Alltag sonst nicht bemerken würden.“

Tokyo Ghoul:re

  • Zu Haise (in einem Traum): „Du bist genauso wie Donald. Du klammerst dich verzweifelt an das Bild, dass du selbst von dir hast. Sonst könntest du nicht mehr du sein. Irgendwann, wenn du kaputtgehst oder nutzlos wirst, dann wirst du auch entsorgt. Stimmt doch, Haise!“
  • Zu sich selbst: „Vielleicht... sterbe ich heute. Na ja,... genauer gesagt,... ich sterbe oder mein Ich verschwindet. Um ihm ebenbürtig zu sein,... brauche ich viel mehr Kraft. Wenn ich ihn zu Hilfe rufe,... werde ich aus dieser Welt verschwinden...!“
  • Zu Akira: „W... Warum verbirgst du das vor mir?! W... Weil ich der ‚Ghul mit Augenklappe‘ war? Weil ich derjenige bin, der Kotaro Amon getötet hat? Wenn ich morgens aufstehe, kann ich mich an nichts von früher erinnern. Kannst du dir vorstellen, wie das ist? Ich klammere mich verzweifelt an das Leben, das jemand mir gegeben hat... Und ich weiß nicht mal, wie meine Eltern aussehen. Wer bin ich überhaupt? Ich... I... Wer bin ich überhaupt?! Ich bin nicht Haise!!! Ich bin...! Ich bin...!“
  • Zu Eto: „Warum sollte ich Müll wie dich retten wollen?“
  • Zu Urie: „Alles Böse auf dieser Welt geschieht nur denen, die unfähig sind, sich zu wehren. Verfluche deine eigene Schwäche.“
  • Zu Hide in seinen Gedanken: „Hide... Ich will... wie du... mein Leben für jemanden opfern (diese Welt ganz stylisch verlassen).“
  • Zu Hide (in seinem Kopf): „Hide... Weißt du...? Ich... Ich vermisse dich... wirklich sehr...“
  • Zu sich selbst (sich selbst akzeptierend): „Total zerschunden... tausendmal habe ich mich umentschieden... und jetzt mache ich den gleichen Fehler wieder. Ich habe nichts aus der Vergangenheit gelernt. Uncool, ungeschickt, unentschlossen und ängstlich... Das ist es,... was ich bin!“
  • Zu sich selbst: „Erst kurz vor dem Tod weiß ich, was ich zu tun habe. Liz und Hide, ihre Gesichter, sind nichts anderes als Hirngespinste. Menschen, die ich wiedersehen will... Worte, die ich hören will... Irgendwo tief in mir drin dachte ich: ‚Hide wird mich bestimmt aufhalten.‘ Heimlich habe ich mir wohl gewünscht, weiterleben zu können.“
  • Zu Kiyoko und Mogan: „Ich bin der Einäugige König.“

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